Schlagwort-Archive: Bielefeld

Die Aufstiegsfeier

Die Aufstiegsfeier  beim Bielefelder Rathaus. Zehntausende Arminia Fans feiern „nie wieder dritte Liga“.

Bielefeld bunt und weltoffen

Bielefeld ist bunt und weltoffen –  über 10000 Menschen demonstrierten bei dieser Kundgebung auf dem Jahnplatz gegen Rassismus und Islamfeindlichkeit. Die Veranstalter hatten 5000 Teilnehmer erwartet , laut Schätzung der Polizei waren es an diesem Montagabend (19.1.2015) unerwartet viele Teilnehmer –  über 10000.

Das Panorama wird im Laufe der Nacht zu einer Tour mit weiteren Standpunkten ergänzt.

SatOne – Herforderstraße

SatOne , Künstler aus München , vollendet gerade seinen Beitrag zum UrbanArt Festival in der Herforderstraße 18, Nähe Willy-Brand-Platz.

Atrium des Technischen Rathauses

Das Atrium des Technisches Rathauses erstreckt sich über sieben Etagen in die Höhe

Johannisberg im Juni

Der Johannisberg im Juni – die Stadt im warmen Licht der Abendsonne.

Bi-integrale 2014

Bi-integrale 2014: „Ein Fest für die Sinne, Integration mal anders“ lautete das Motto der diesjährigen Integrale in Ravensberger Park.  Zwischen 10-19 Uhr  waren Theater- Tanz- und Musikbeiträge auf zwei Bühnen zu erleben. Auf der Bühne zu sehen sind gerade grichische Tanzdarbietungen des Epirotischen Vereins Bielefeld.

Carnival der Kulturen 2014

Carnival der Kulturen 2014: “ Der Stoff aus dem die Träume sind“ lautete das Motto dieses 18. Bielefelder Carnival der Kulturen 2014. Das Wetter hätte nicht günstiger sein können. So fanden geschätzte 80000 Besucher an diesem Samstag den Weg in die Innenstadt um die internationale Straßen-Parade mit rund 2000 Akteuren aus 70 Gruppen zu erleben.

Viele internationale, nationale und regionale Künstler, Akteure und Performer waren diesmal mit dabei : von Dunkelfolket aus den Wäldern Dänemarks über People of the World und De Core aus London, den karibischen Tropical Isles und Carnival Explosion aus Berlin, Stelzen Art und die Sambagruppe Confusão aus Bremen und Oakleaf aus Hamburg waren neben vielen anderen Gruppen  in Bielefeld zu Gast.

Die Parade begann um 15 Uhr an der Schloßhofstraße und fand ihr Ziel diesmal erst sehr spät gegen 19 Uhr im Ravensberger Park. Nach der Präsentation der Gruppen auf der großen Bühne schloss sich ein sechsstündiges spektakuläres Musik-, Tanz- und Performanceprogramm an.

 

 

 

Ostmannturm – von oben

Der Ostmannturm  –  Erst Wasserturm dann Gewürzmühle und heute Studentenheim

Der, das Viertel überragende 34 Meter hohe, Turm wurde 1912 als Wasserspeicher der, vom für eine vom Bielefelder Konsumverein betriebenen, Schlachterei erbaut. Aus einem eigenen Brunnen wurde Wasser in den Speicher im Turm gepumpt um den nötigen Druck für die Wasserleitungen zu erhalten. Der Turm war Teil des Gebäudekomplexes der Zentralverwaltungsstelle des Konsums an der Märkischen Straße. Seit 1898 befand sich das Zentrallager des Konsumvereins in der benachbarten Waldemarstraße. Als im Jahre 1891 die Kartoffelernte im Kreis Halle ausgefallen war, hatten Arbeiter der Firmen Dürkopp und Hengstenberg gemeinschaftlich aus Sachsen einige Wagons Kartoffeln gekauft. Die sie weit unter Bielefelder Marktwert an die Arbeiter weiterverkauften. Diese Notmaßnahme führte 1892 zur Gründung des Bielefelder Konsumvereins. Er ermöglichte der Bielefelder Arbeiterschaft auf genossenschaftlicher Basis den Einkauf günstiger Lebensmittel. Solche Genossenschaften waren Ende des 19. Jahrhunderts in zahlreichen deutschen Großstädten etabliert und organisierten den gemeinschaftlichen Lebensmitteleinkauf, Wohnungsbau und Freizeitgestaltung . Die Schlachtanlage in der Märkischen Straße wurde von der Bielefelder Konsumgenossenschaft bis 1938 genutzt. Im Zuge der Gleichschaltung aller Organisationen während des Nationalsozialismus wurde auch der Bielefelder Konsumverein aufgelöst. So gelangte das Gebäude in den Besitz des Bielefelder Unternehmens Ostmann Gewürze. Zwischen 1938 und 1978 wurden von der Firma Ostmann Gewürzmühlen im Turm betrieben. Im Rahmen des Sanierungskonzeptes „Citynahes Wohnen“ wurde dieses ehemalige Industrieviertel von der Stadt Bielefeld umstrukturiert. Der Turm ist heute das einzige noch erhaltene Zeugnis der ehemals dichten Gewerbebebauung. Ehemals „Schlachterkirche“ und danach „Pfefferkirche“ genannt, sind seit 1980 in den sechs Stockwerken des Ostmannturms und in dem dreigeschossigen Anbau Studentenwohnungen eingerichtet.

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